Die Sehnsucht der Feder zu fliegen

erscheint im Frühjahr 2020 im Verlag Tredition

»Lass dich nicht kriegen, kleine Wilde, versprich mir das! Lass dich für kein Geld der Welt in ein Büro einsperren, wo du den Verkehr rauschen hörst und nicht den Wind in den Bäumen. Wo Telefone klingeln, hektische Stimmen blaffen, und draußen ist die Luft voller Vögel und Bienen und Hummeln.«

Ein Windhauch streicht durchs Gras, bringt den Kienduft des aufgespalteten Holzes mit und Nathans süßlichen Schweißgeruch. Die kleine Wilde nickt und spürt, wie die Feder hinten in ihrem Stirnband mit ihr nickt.

Judith wächst vaterlos auf und findet in ihrer Kindheit in dem sehr viel älteren Nathan einen Freund, der ihr Federn ins Haar steckt, sie »kleine Wilde« nennt und ihr seine freiheitliche Weltsicht nahebringt. Mit Anfang Zwanzig und mitten in einer schweren Krise begegnet sie dem deutlich gealterten Nathan wieder. Eine Erinnerung wacht auf, die ihr den Atem nimm.

Bea, die auf ein intensiv gelebtes Leben zurückblickt, schreibt über ihre Erfahrungen in einer therapeutischen Gruppe, in der sie sich auf verblüffenden Wegen von inneren Fesseln befreit hat.

Susann trifft sich mit einem Mann, der besondere erotische Neigungen hat.

Drei starke und doch verwundete Frauen – eine Freundschaft mit Auswirkungen.

© 2018  Christa Eckert