... bis meine Seele an mich schrieb

Verlag ViaNova, 2003

Ines, erfolgreiche EDV-Beraterin, ist von ihrer Freundin zu einem Kreativitätsseminar überredet worden. Ihr steht ein Wochenende unter Leuten bevor, die an Horoskope glauben und zum Trommeln in die Toskana fahren. Aber die warmherzige Art des Seminarleiters und die gute Stimmung in der Gruppe ergreifen sie zusehends. Sie bleibt nicht Beobachterin, sie macht mit - und schreibt einen Text, der wie eine Nachricht von ihr selbst als Kind an ihr Erwachsenen-Ich ist. Nun kann sie nicht mehr aufhören, die Botschaften ihrer Texte zu entziffern und die Rätsel ihrer Träume zu lösen. Immer tiefer leuchtet sie ins Dunkel - nur nicht in das zwischen ihr und ihrer Tochter. Sie beginnt zu meditieren und lernt Familienaufstellungen und körperorientierte Psycho-therapie kennen. Ihr Prozess findet seine eigene Dynamik und reißt sie mit, Sie erfährt, dass ein alter Schmerz, wird er einmal wirklich zugelassen, in Freude und Lebendigkeit verwandelt werden kann. Ihr Schreiben begleitet sie wie eine weise Stimme. So findet sie die Kraft, sich auch ihrem letzten Geheimnis zu stellen.
Die Schriftstellerin hat mit ihrem Erstlingswerk eine hohe Hürde mit Bravour gemeistert. Bin begeis-tert. Auch das expressive Umschlagbild des gesichtslosen Körpers, das die Suche der Seele, das eigene Selbst zu finden, widerspiegelt, ist beeindruckend.                                                                        
                                                                                                                               eine Leserin bei amazon.de

© 2018  Christa Eckert